Naturheilpraxis

Rahl

 

Alles was wir Essen und Trinken muss unser Körper verdauen. Verdauungsbeschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall schränken unsere Lebensqualität stark ein.

Mit diesen paar Tipps können Sie schon viel für Ihr Verdauungssystem tun.

1. Essen Sie so wenig Milchprodukte wie möglich!

Viele Menschen leiden an einer sogenannten Laktoseintoleranz. D. h. dass der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker nicht oder unvollständig verdaut wird. Ursache ist eine fehlende oder verminderte Produktion des Verdauungsenzyms Laktase. Menschen, denen das Enzym fehlt leiden v.a. an einem Blähbauch, Völlegefühl, Flatulenzen, Bauchschmerzen, Übelkeit - teilweise mit Erbrechen und Durchfall.
Sie können ganz einfach selbst testen, ob Ihre Verdauungsbeschwerden aufgrund einer Laktoseintoleranz bestehen. Essen Sie drei Wochen keine Milchprodukte und schauen Sie, ob Sie in dieser Zeit eine deutliche Linderung Ihrer Beschwerden erfahren.

2. Reduzieren Sie Gluten!

Gluten oder Klebereiweiß ist ein Sammelbegriff für ein Stoffgemisch aus Proteinen, das im Samen einiger Arten von Getreide vorkommt. Dieses Eiweiß kann bei vielen Menschen zu unterschiedlichen Symptomen führen. Gluten kann chronische Durchfälle verursachen, chronische Verstopfungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Gelenkschmerzen und viele weitere Probleme. Reduzieren Sie daher – wo und wann immer möglich – Ihren Verzehr an Gluten. Gluten steckt in den meisten Getreideprodukten, auch in Vollkornprodukten.
Glutenfrei sind folgenden Getreide und Pseudogetreide: Mais, Hirse, Reis, Quinoa, Buchweizen und Amaranth.

3. Essen Sie Ballaststoffe!

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie kommen unter anderem in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten vor.
Sehr ballaststoffreich ist beispielsweise Kleie. Da diese aber von vielen Menschen schlecht vertragen wird gibt es auch sehr leckere Alternativen wie z.B. Kokosmehl (eignet sich zum Backen), Chiasamen (eignet sich z.B. zum Pudding machen oder als Zutat zum Brot backen), Erdmandeln (schmecken lecker über einem Obstsalat), Gerstengraspulver (ist eine wunderbare Zutat für einen grünen Smoothie).
Aber auch Trockenobst wie Pflaumen, Datteln, Feigen sowie Haselnüsse, Mandeln und Cashews haben einen relativ hohen Ballaststoffanteil.

4. Sorgen Sie für ausreichende Bewegung!

Bewegen Sie sich regelmäßig. Der Darm kommt durch Bewegung in Schwung und die Verdauung wird angeregt.
Dazu müssen Sie nicht jeden Tag ins Sportstudio gehen. Integrieren Sie die Bewegung in Ihren Alltag. Nehmen Sie die Treppe statt Aufzug zu fahren. Oder steigen Sie mal eine Haltestelle früher aus und laufen den restlichen Weg zu Fuß.
Machen Sie einen Spaziergang vor dem Zubettgehen oder bauen Sie täglich ein paar Yoga-Übungen ein.

5. Trinken Sie genügend Wasser!

Trinken Sie täglich 1,5 - 2 Liter Wasser. Denn eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Wasser verhilft diesem nicht nur zu einer besseren Verdauung, sondern insgesamt zu einer optimalen Funktion aller Organe. Trinken Sie hochwertiges Quellwasser ohne Kohlensäure oder gefiltertes Leitungswasser. Und bevorzugen Sie Wasser aus Glasflaschen.

6. Kauen Sie gründlich!

Durch gründliches Kauen wird die Nahrung ausreichend zerkleinert. Außerdem beginnt die Verdauung bereits im Mund. Denn im Speichel befinden sich Verdauungsenzyme, die die Nahrung vorverdauen.
Zudem merken Sie viel besser wann das Sättigungsgefühl eintritt und Sie können den Geschmack Ihres Essens genießen.

7. Regelmäßiges Basenfasten

Basenfasten entsäuert den Körper und unterstütz die Darmflora bei der Regeneration. Regelmäßiges Basenfasten oder ein "Basentag" pro Woche hilft dem Darm und damit Ihrem Wohlbefinden.

Wenn Sie gerne in einer Gruppe basenfasten möchten sind Sie herzlich eingeladen, sich zur Basenfastenwoche anzumelden. Möchten Sie lieber alleine etwas für Ihre Darmgesundheit tun können Sie gerne einen Termin für eine Einzelsitzung vereinbaren.

 

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